Frisch aus der Nachbarschaft - Gemüsebau Kistler Reichenburg SZ

Der Betrieb der Familie Kistler liegt in der Linthebene. Die Gegend eignet sich aufgrund der vielen Niederschläge eigentlich vor allem für Graswirtschaft. Der Vater von Peter Kistler legte dennoch in den fünfziger Jahren den Grundstein für den heutigen Gemüseanbau. Auf den meliorierten Streuböden der Gegend war das ein echtes Wagnis, denn es gab da neben sehr sauren Moorböden auch stark alkalisches Schwemmland. Deshalb bedurfte es einer sorgfältigen Bodenbearbeitung mit gezielter organischer und mineralischer Düngung. Für die Ernte war aufgrund der feuchten Böden vor allem Handarbeit angesagt. Seine Erfahrungen hat Peter Kistler Senior in einem Buch mit dem Titel „Vom Streuland zum Neuland“ festgehalten.

Reiche Ernte dank guter Bodenpflege
Auch heute achten Peter Kistler Junior und sein Team sehr genau darauf, die Arbeiten mit Maschinen und Traktor auf möglichst abgetrocknetem Boden auszuführen. Für qualitativ gutes Gemüse braucht es zudem einen strengen Fruchtwechsel. Nach vier bis fünf Jahren Gemüseanbau folgen daher jeweils zwei Jahre Grasland. Dank konsequenter Verbesserung der Bodenstruktur können Kistlers nun auf ein ausgeglichenes Nährstoffverhältnis in ihren Böden zählen, das es ihnen ermöglicht, erfolgreich 50 verschiedene Gemüsearten anzubauen. Die Hauptkulturen sind Bohnen, Karotten, verschiedene Salate, Krautstiel, verschiedene Tomaten, diverse Gurken, Radiesli, Kabis, Sellerie und Lauch. Das erntefrische Gemüse der Kistlers wird täglich an verschiedene Detailhändler und Restaurants ausgeliefert. Auf dem Hof gibt es zudem einen Direktverkauf für Private. Dafür verfügt das Unternehmen über zwei eigene Chauffeure. Für die Bearbeitung der Felder vom Anpflanzen der Setzlinge bis zum Ernten des reifen Gemüses beschäftigt der Betrieb rund 25 Festangestellte. Im Sommer kommen noch bis zu zehn Saisonnier-Arbeiter hinzu. Die jahrelange Treue ihrer Mitarbeitenden trägt ebenfalls dazu bei, dass Kistlers Gemüse von hoher Qualität produzieren können.

SPAR Kunden von Schänis kommen seit sieben Jahren und jene von Benken SG seit ca. zwei Jahren in den Genuss des feinen Linthebene-Gemüses der Kistlers aus Reichenburg SZ. www.kistler-gemuese.ch/